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Kimratshofer, Meraner und Bozener Sänger/innen musizierten gemeinsam

by - 27. April 2013

Drei Chöre und zwei Instrumentalsolisten begeisterten die Besucher des Gemeinschaftskonzerts des Männerchors Kimratshofen. Diese drei Chöre, die eigentlich unterschiedlicher nicht sein konnten, bereiteten den Zuhörern einen zwar sehr langen aber auch überaus kurzweiligen Abend. Der Konzertabend wurde vom deutschsprachig singenden Männerchor Kimratshofen eröffnet. Nach einem Begrüßungslied versuchten die Kimratshofer Männer unter der Leitung von Stefan Ewadinger, zumindest in ihren Liedern den noch ausstehenden Frühling in den Rössle-Saal in Altusried zu holen. Instrumental aufgelockert wurde das Programm des Männerchors und auch noch im weiteren Konzertverlauf durch Ralf Lang (Gitarre) und Hans-Peter Willer (Klarinette). Gefühlvoll und perfekt aufeinander eingestimmt brachten sie bekannte Songs wie „Let it be“ und „Summertime“ virtuos zu Gehör. Im weiteren Konzertverlauf führte der Männerchor Kimratshofen, noch einmal von der Klarinette begleitet, „Die zwei Lieder des Glücks“ auf, die im vergangen Jahr als Selbstwahlstück beim Wertungssingen des Chorverbands großen Anklang fanden. Nach der „Romantischen Rheinfahrt“ von Rheinberger wurde das Publikum noch einmal mit der Arie des Figaro und dem „Himalaja-Marsch“ regelrecht mitgerissen.
Im Gegensatz dazu waren die Vorträge des italienisch singenden Männerchores „Coro Concordia“ aus Meran nachdenklich und ruhig gestaltet. Feinste Nuancierungen zeichneten die sehr schön vorgetragenen Liedbeiträge aus. Dieser Chor verstand es, die italienisch heimatsprachlich und auswendig vorgetragenen Liedbeiträge bei den sehr aufmerksamen Zuhörern ankommen zu lassen.
Als dritter Chor des Abends betrat der Show-Chor „Le Pleiadi“ aus Bozen die Bühne. Allerdings blieben sie hier nicht, wie sonst bei einem klassischen Chor üblich, stehen. Wie die Leiterin von „Le Pleiadi“, Lucia Targa, sagte, können die Sänger/innen beim Singen einfach nicht ruhig stehen bleiben. So wurden alle Vorträge des Englisch singenden Chores, von dazu passenden Choreografien untermalt. Mit Songs wie „It don´t mean a thing” von Duke Ellington oder “Will you be there” von Michael Jackson verzauberten sie das Publikum. Die einzelnen Stücke aus den Gattungen Jazz, Blues und Amerikan Pop waren durch eigene Harmonisationen aufgepeppt und den Stimmen des Showchors angepasst. So wurden die vorgetragenen Songs, wie es der Chor auch auf seiner Homepage beschreibt, in der Interpretation des Ensembles zu etwas ganz Eigenem, das die Originalität der Gruppe und das musikalische Empfinden der Leiterin unterstreicht.
Zum Abschluss des langen Konzertabends verabschiedeten sich die Chöre noch jeweils mit einem Gute-Nacht-Lied bei dem bis zum Schluss sehr achtsam zuhörenden Publikum.

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